Inhalt:

  1. Sportmedizinische Untersuchung
  2. Sportmedizinische Beratung
  3. Leistungsdiagnostik
  4. Rückenschule

 

Sportmedizinische Untersuchung

Sport ist gesund – aber nur, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen.
Wenn eine regelmäßige sportliche Betätigung bei über 40-jährigen neu aufgenommen wird, sollte die Sporttauglichkeit von einem Arzt festgestellt werden.

Für Wettkämpfe verlangen manche Veranstalter die Bescheinigung der Tauglichkeit, beispielsweise Kampfsportarten.

Manche körperliche Beschwerden treten nur während oder nach dem Sport auf, dann ist eine Untersuchung erforderlich (beispielsweise Achillessehnenbeschwerden).

Vor dem ersten Tauchen wird in der Regel eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung verlangt.

Sportmedizinische Untersuchungen werden von den Krankenkassen nicht bezahlt.

 

Sportmedizinische Beratung

Nicht nur vor der ersten sportlichen Betätigung, manchmal auch bei Sportlern, die ihren Sport schon längere Zeit ausüben, ist eine Beratung aus unterschiedlichen Gründen notwendig:

  • Änderung der Technik, des Materials oder des Trainings, falls Beschwerden regelmäßig bei sportlicher Betätigung auftreten
  • Beratung über den Trainingsaufbau, beispielsweise wenn die Aufnahme einer Ausdauersportart geplant ist
  • Hinweise zur Selbstanlage von Tape-Verbänden, beispielsweise im Sprunggelenkbereich bei Sprungsportarten
  • Beratung zum Thema „Doping“ – was ist erlaubt bei Wettkämpfen, was nicht

Beratungen zu sportmedizinischen Themen werden von den Krankenkassen nicht bezahlt.

 

Leistungsdiagnostik

Zur Untersuchung der Leistungsfähigkeit eines Sportlers kann eine Belastungsuntersuchung durchgeführt werden.

Folgende Untersuchungen können bei der Sport-Untersuchung durchgeführt werden:

  • Ruhe- EKG und Belastungs-EKG (Ergometrie) auf dem Fahrrad mit Lactat-Messung
  • Lungenfunktionsmessung
  • Untersuchung von Herz, Lunge, Bewegungsapparat, Urin und Blut

Im Gegensatz zu Belastbarkeitsuntersuchungen beispielsweise bei Herzkranken, werden Belastungsuntersuchungen aus sportmedizinischen Gründen von den Krankenkassen nicht bezahlt.

 

Rückenschule

Rückenschule dient der Behandlung und Vorbeugung von Rückenschmerzen. Es werden Informationen über richtige Haltung und richtiges Verhalten gegeben. Verhaltensweisen werden eingeübt, „Hausaufgaben“ erteilt, damit das erlernte im alltäglichen Leben Anwendung finden kann.

Eine solche Schulung besteht aus mehreren Sitzungen und kann erst dann durchgeführt werden, wenn mehrere Patienten beisammen sind.

Die Kosten für die Rückenschule wird von den meisten Krankenkassen ersetzt bzw. direkt über die Chipkarte abgerechnet.

 

Kostenübersicht der Leistungen